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RWE könnte Biblis wieder hochfahren

Auschnitt aus dem Darmstädter EchoSchlechte Nachrichten verkündet das Darmstädter Echo: Der Atomkonzern RWE könnte das Atomkraftwerk Biblis in Kürze wieder hochfahren.

Möglich wird das durch die Lücke zwischen dem Ende des Atom-Moratoriums der Bundesregierung und dem wirksam werden des neuen Atomgesetzes. Anders als beispielsweise E-ON hat sich der Atomkonzern RWE bisher nicht bereit erklärt, den demokratischen Willen der Menschen in Deutschland zu achten.

RWE könnte die Konfrontation suchen und einen Neustart bei Biblis B vorbereiten. Die hessische Atomaufsicht und das Bundesumweltministerium hätten laut Echo keine Möglichkeit, einen solchen mehrwöchigen „Restbetrieb“ zu verhindern. Mit einem abgeschriebenen Kernkraftwerk lässt sich abzüglich der Atomsteuer mehr als eine halbe Million Euro täglich verdienen.

Laut Echo reagierten die Grünen „mit großer Verärgerung“ auf die Hinhaltetaktik von RWE: RWE-Chef Jürgen Großmann geriere sich „einmal mehr als der Rambo der Energiebranche“, sagte der hessische Grünen-Vorsitzende Tarek Al-Wazir.

Der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel sprach von „Arroganz und Ignoranz“.  Sollte es tatsächlich so kommen, könne er „allen RWE-Kundinnen und Kunden nur empfehlen, mit den Füßen gegen diesen Atomdespotismus abzustimmen und den Anbieter zu wechseln“, sagt Schäfer-Gümbel.

Dazu ist es eh längst Zeit.

Deshalb: Teilnehmen an den Aktionen gegen Biblis am 19.6. und der Mahnwache in Darmstadt am 14.6.

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